essen

Posted On 01/06/2012 By In Ernährungstipps With 1136 Views

8 Lügen über Essen


Neue Forschungsergebnisse decken die Wahrheit über diese Ernährungslügen auf.

1 Mikrowellen zerstören die Nährwerte
Zwei Faktoren bestimmen die Qualität des Nährwerts von Gemüse: Hitze und Wasser. Daraus folgert die medizinische Fakultät in Harvard, dass Kochen die schlechteste Art ist, Gemüse zuzubereiten, während das Gemüse bei einer Zubereitung in der Mikrowelle nur für kürzere Zeit erhitzt wird und somit mehr wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Diese Regel gilt jedoch nicht für alle Gemüsesorten – Karotten sind im  gekochten Zustand gesünder, denn so können ihre Nährwerte leichter aufgenommen werden. Die beste Strategie ist, so viel Gemüse wie  möglich zu essen, ganz egal wie es zubereitet wurde.

2 Eier erhöhen den Cholesterinwert
Das stimmt zwar, aber deswegen sollte man sie noch lange nicht vermeiden, denn Eier enthalten hochkonzentriertes Lipoprotein – die „gute“ Art Cholesterin, die man für eine optimale Gesundheit braucht. Eine amerikanische Studie aus 2007 fand keinen Zusammenhang zwischen einem mäßigen Konsum an Eiern (eins oder mehr täglich) und Herz-Kreislauf- Krankheiten oder Schlaganfällen. Eier enthalten außerdem viel Protein und gesunde Fette, daher gehören sie zu den besten natürlichen Nahrungsmitteln für den Muskelaufbau.

3 Dunkles Fleisch ist ungesund
Sie sollten Ihren Verbrauch an dunklem Fleisch auf maximal 500 Gramm pro Woche einschränken. Der Weltkrebsforschungsfonds sagt, dass beim Einhalten dieser Grenze und dem Weglassen von industriell verarbeitetem Fleisch, das Risiko von Darmkrebs reduziert werden kann . Aber streichen Sie es nicht vollständig von Ihrem Speiseplan. Eine Ernährung, die mageres dunkles Fleisch beinhaltet, kann nach einer im European Journal Of Nutrition veröffentlichten Studie den Level von Lipoproteinen mit niedriger Dichte („schlechte“ Cholesterine) senken und die Aufnahme von Omega 3 Fettsäuren erhöhen, und liefert außerdem Eisen, Zink und Protein.

4 Rotwein ist das einzige alkoholische Getränk, das gut fürs Herz ist
Rotwein enthält einen chemischen Stoff, der Resveratrol heißt, und dem bei zahlreichen Studien schützende Eigenschaften für das Herz nachgewiesen wurden. Aber eine Studie der Harvard Universität, die in der Zeitschrift Circulation veröffentlicht wurde, fand heraus, dass ein alkoholisches Getränk pro Tag das Risiko von Herzkrankheiten reduziert, ganz egal ob es sich dabei um Bier, Wein oder härtere Getränke handelt. Regelmäßig mehr davon zu trinken, erhöht jedoch das Risiko.

5 Fettarmes Essen ist gut für uns
Lassen Sie sich nicht von den Etiketten an der Nase herumführen. Ein fettreduziertes Nahrungsmittel kann die gleiche Menge an Kalorien haben wie die normale Version, weil Fett oft einfach nur durch Zucker oder ähnliches ersetzt wird, um den veränderten Geschmack zu übertönen. Eine Studie des Journal Of Marketing Research bewies, dass Menschen 28 Prozent mehr Schokolade essen, wenn diese als fettreduziert gekennzeichnet sind und dies führt zu einer insgesamt höheren Kalorienaufnahme.

6 Biologische Lebensmittel haben einen höheren Nährwert
Nur weil es teurer ist, bedeutet das nicht, dass es auch besser ist. Ein systematischer Überblick der London School of  Hygiene and Tropical Medicine über mehr als 50.000 Studien in einem Zeitraum von 50 Jahren, berichtet, dass konventionelle und biologisch hergestellte Lebensmittel in zehn von 13 analysierten Nährwert-Kategorien vergleichbar sind, und den Unterschiedenkeine signifikanten gesundheitlichen Vorzüge zugeschrieben werden können.

7 Man sollte keinen vollfetten Käse essen
Er mag zwar mehr Kalorien als die fettreduzierte Variante haben, aber nach einer Studie des Karolinska Instituts in Stockholm kann eine Portion vollfetter Käse am Tag tatsächlich beim Gewichtsverlust helfen. Dies kommt daher, weil die Kombination von Protein und gesundem Fett zu einem Sättigungsgefühl führt und somit weniger zwischendurch gegessen wird. Außerdem ist er eine gute Quelle für Knochen stärkendes Kalzium.

8 Nur frisches Obst zählt
Frisches Obst bleibt die beste Quelle für Vitamin C, aber getrocknetes Obst und Dosenfrüchte zählen auch zur Empfehlung der fünf  täglichen Portionen von Obst und Gemüse. Getrocknetes Obst hat wenig Fett und Natrium und ist reich an Ballaststoffen und Kalium. Eine Studie der Universität von Illinois zeigte außerdem, dass Dosenfrüchte genauso viele Ballaststoffe und Vitamine enthalten wie frisches Obst.

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