SCHLAUER GEHT’S NICHT: Beintraining für mentale Power

Schlauer geht's nicht: Kniebeugen sind nicht nur gut für die Beine und Coremuskulatur, sie steigern laut einer neuen Studie auch die Gehirnleistung!

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Du magst keine Kniebeugen?
Dann solltest du deine Einstellung noch einmal überdenken. Bei Forschungsarbeiten am King’s College
London sahen sich die Wissenschaftler an, wie die Alltagsgestaltung die Gehirnentwicklung beeinflusst.
Dafür analysierten sie über zehn Jahre hinweg die Denk- und Lernmuster sowie die Gedächtnisleistung ihrer Testpersonen. Als Methode verwendeten sie Zwillingsstudien, um physiologische Unterschiede
auszuschließen, die die Ergebnisse verzerren könnten.
Fazit: Der beste Marker für das Nachlassen der kognitiven Fähigkeiten war die Beinkraft.
„Es ist faszinierend, welche Unterschiede bei der kognitiven Leistungsfähigkeit und Gehirnstruktur
identischer Zwillinge auf Basis der Beinkraft festzustellen waren“, so Dr. Claire Steves, die Leiterin der Studie. Wenn die Storchenstelzen allein für dich noch nicht genug Motivation sind, dich etwas mehr
um die Unterkörpermuskulatur zu kümmern, solltest du an dein Gehirn denken. Gute Übungen
für mehr Beinkraft sind etwa die Beinpresse und die Kniebeuge mit Rückenauflage. Die Kniebeuge hat unserer Meinung nach aber leicht die Nase vorn, weil sie einen größeren Ausstoß von Wachstums-hormonen bewirkt, wovon wiederum der Muskelaufbau profitiert.
Absolvier davon 3 Sätze zu je 5 WDH. Erhöhe von Woche zu Woche das Gewicht.