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Posted On 08/03/2012 By In Lifestyle With 572 Views

Das richtige Gleichgewicht


Haben Sie grundsätzlich zu wenig Zeit fürs Privatleben? So finden Sie die richtige Balance.

Zeitplan „Um sicherzugehen, dass Sie immer pünktlich das Büro verlassen, sollten Sie Ihre To-do- Liste zum Zeitplan umfunktionieren“, so Julia Hobsbawm, Autorin des Selbstmanagement- Leitfadens „The See-Saw“. „Notieren Sie sich die Fristen der einzelnen Aufgaben und rechnen Sie rückwärts, um die Zeiteinteilung vorzunehmen“, rät sie. „Sie werden feststellen, dass nicht alles so dringend ist, wie Sie vielleicht denken.“

Zeitlimits Definieren Sie Grenzen, damit die Arbeitszeit nicht außer Kontrolle gerät und Ihre gesamte Freizeit in Anspruch nimmt. Dies erreichen Sie, indem Sie Zeitfenster einrichten. „Im Geschäftsleben ist es ganz normal, dass man begrenzte Mittel oder Arbeitskräfte zur Verfügung hat. Dieselben Regeln sollten auch für die Zeit gelten“, meint Patrick Forsyth, Autor des Buchs „Erfolgreiches Zeit-Management“. „Schreiben Sie sich beispielsweise statt der Notiz ‚Meeting um 11‘ besser ‚Meeting von 11 bis 11.20 Uhr‘ in den Terminkalender. Halten Sie sich dann auch an die Zeitlimits.“

Feste Vorsätze „Verteidigen Sie Ihre Freizeit und gehen Sie damit genauso verantwortungsvoll um wie mit beruflichen Terminen“ meint Julia Hobsbawm. „Gehen Sie bei der Umsetzung dieses Vorsatzes äußerst pragmatisch vor.“ Stellen Sie sich beispielsweise die Turnschuhe vors Bett, wenn Sie am nächsten Morgen laufen wollen, oder stellen Sie den Wecker auf 5.30 Uhr ein, um Ihre morgendliche Einheit im Fitnesscenter nicht zu verpassen.

Kürzere Meetings „Sinnlose Meetings können ein echter Fluch sein. Sie lassen sich aber leicht um 30 Prozent verkürzen“, meint Julia Hobsbawm, die empfiehlt, die Meetings im Stehen abzuhalten, damit das Treffen nicht zur Zeitverschwendung wird. „Wenn man nicht in einem schönen bequemen Stuhl sitzt, kann man das Treffen oft schneller und effektiver erledigen.“

Klare Position Wenn Sie mit Ihrem Chef endlose Debatten über Fristen führen, als würden Sie auf dem Basar um den Preis für einen Seidenschal feilschen, ist das der Karriere sicher nicht zuträglich. Aber eine ehrliche und klar bezogene Position ist im Berufsleben absolut akzeptabel. „Man setzt sich schnell selbst unter Stress, wenn man immer zu allem ja und Amen sagt“, sagt Forsyth. „Lernen Sie, nein zu sagen oder realistische Fristen auszuhandeln, um Überstunden zu vermeiden.“

Reduzierung von Störquellen Ständige Anrufe, E-Mails und Unterbrechungen verhindern, dass man rechtzeitig nach Hause kommt. „In manchen Büros werden kleine Schreibtischfahnen verwendet, die aufgestellt werden, wenn jemand beschäftigt ist und nicht

gestört werden will“, sagt Forsyth. Wenn Sie Angst haben, dass Sie dann als Sonderling dastehen, schalten Sie einfach das Telefon ab, vereinbaren Sie feste Zeiten, zu denen Sie Anfragen beantworten, und überprüfen Sie Ihren Posteingang nur zu bestimmten Zeiten, wie etwa um 10, 13 und 17 Uhr.

10 Minuten Brainstorming Wenn Sie sich jeden Tag allein in den Konferenzsaal setzen, macht das unter Umständen Ihre Kollegen nervös. Aber Ihnen wird es viel bringen. „Das Nachdenken wird oft als Zeitverschwendung betrachtet, was aber unlogisch ist“, sagt Forsyth. Wenn man sich zehn Minuten Zeit nimmt, um die Prozesse zu überdenken und die besten kreativsten Lösungen zu finden, kann man schneller und effektiver arbeiten und muss nicht jeden Tag Überstunden schieben.

Flexible Freizeitgestaltung Sie haben nur begrenzte Zeit zur Verfügung. Versuchen Sie also nicht, zu viel unterzubringen. Wenn Sie einen Film sehen möchten, müssen Sie es akzeptieren, dass der Stammtisch mit den Kollegen ausfallen muss. „Wechseln Sie die interessanten Aktivitäten in Ihrem Leben miteinander ab“, sagt Julia Hobsbawm. „Setzen Sie jeden Abend neu Prioritäten.“