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Posted On 05/05/2012 By In Schwimmen With 2073 Views

Expertenrat – Kraulen aber wie?


MF-Experte Tim Don zeigt Ihnen, wie Sie intelligenter trainieren und schneller werden können.

Für Triathleten ist es sehr wichtig, gut schwimmen zu können, um gleich bei der ersten Disziplin einen guten Start zu erwischen. Aber auch, wenn Schwimmwettbewerbe kein Thema für Sie sind, ist regelmäßiges Schwimmen eine großartige Möglichkeit, die Oberkörpermuskeln, Herz und Lungen zu trainieren, ohne sich zu überfordern. Schwimmen ist auch eine ideale Betätigung in der Erholungsphase nach einem anstrengenden Lauf oder Gewichtstraining oder einer strapaziösen Fahrradtour. Die schnellste Fortbewegungsart im Wasser ist das Kraulen. Versuchen Sie es, es ist gar nicht so schwer:

Oberkörperrotation

Wenn Sie den Rumpf drehen, können Ihre kraftvollen Rückenmuskeln den Armzug einleiten. Mit richtig ausgeführten Drehungen schwimmen Sie effizienter. Stellen Sie sich einen Spieß vor, der längs durch die Mitte Ihres Körpers verläuft, und drehen Sie sich um diese Längsachse herum.

Atmen

Atmen Sie beidseitig aus, also bei jedem dritten, fünften oder gar, falls Sie über eine phänomenale Lungenkraft verfügen, jedem siebten Armzug. Wer auf beide Seiten ausatmet, entwickelt eine symmetrischere Schwimmwasserlage.

Armführung

1 Die Hand sollte beim Eintauchen in einer Linie mit der Schulter sein und sich etwa in der Mitte zwischen Ihrem Kopf und den Fingerspitzen des voll ausgestreckten gegenüberliegenden Armes befinden.

2 Die Hand soll mit den Fingerspitzen zuerst eintauchen. Danach schiebt die Handfl äche unter Wasser parallel zur Wasseroberfläche das Wasser weg.

3 Der Ellbogen unter Wasser ist gebeugt, Hand und die Handgelenk bleiben fest.

4 Führen Sie die Hand am Körper entlang, wobei die Bewegung immer schneller werden sollte. Die Hand bleibt nahe am Körper. Am Ende des Armzuges ist der Arm unter Wasser voll gestreckt.

5 Die letzte Phase beginnt mit dem anderen Arm, der mit gebeugtem Ellbogen aus dem Wasser herauskommt, um den nächsten Zug einzuleiten

Körperlage

Um den Wasserwiderstand zu verringern, sollte Ihr Körper möglichst flach im Wasser liegen. Der Kopf bleibt möglichst ruhig und bewegt sich nur, wenn Sie einatmen. Wenn Sie ihn zum Einatmen auf die Seite legen, achten Sie bitte darauf, dass Sie nicht über den Poolbeckenrand hinaussehen.

Beinschlag

Etwa zehn Prozent des Vortriebs kommt beim Kraulen durch die Beine zustande. Der Beinschlag geht von den Hüftbeugern und Gesäßmuskeln aus, nicht von den Knien. Schlagen Sie nicht zu tief, sondern bleiben etwa in Körperhöhe. Die Beine nahe zusammen und so gerade wie möglich halten

 

Was alles fürs Schwimmen spricht:

Es ist kaum Ausrüstung erforderlich

Niedriger Belastungsgrad, kaum Verletzungsgefahr

Trainiert den Oberkörper

Perfekt für die Erholungsphase geeignetes Training

Ist ein idealer Ausgleichssport

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