Adrenalinkick beim Indoor Skydiving Bottrop

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Adrenalinkick wie ein Stuntman: Fliegen bei Indoor Skydiving Bottrop!

17 Meter hoch und 4,3 Meter im Durchmesser – das ist der Glaskubus von Indoor Skydiving Bottrop, in dem man bei einer Windgeschwindigkeit von bis zu 290 km/h erleben kann, wie es ist, frei zu fliegen. Ein echter Adrenalinkick ist es, wenn man sich wie ein Stuntman in den Windtunnel fallen lässt und dort von der Luft getragen wird. Jetzt heißt es: Balance finden und halten. Um höher zu fliegen, werden Arme und Beine etwas gestreckt, denn man möchte dem Wind eine möglichst große Angriffsfläche bieten. Im Hohlkreuz verliert man dagegen an Höhe. Sollte ein Manöver einmal nicht klappen, steht einem ein Instructor zur Seite. Allein ist man nicht im Windtunnel.

ISB-Blau-6

Als Anfänger erreicht man locker eine Fallgeschwindigkeit von bis zu 50 Metern pro Sekunde. Das ist nicht ohne! Eine Minute dauert eine Flugeinheit. Sie vergehen im wahrsten Sinne des Wortes: im Fluge. Danach: Raus aus dem Windkanal, eine kleine Verschnaufpause in der Schleuse, dann geht’s aber auch schon in die zweite Runde. Die hat es wieder in sich. Während die erste Runde noch Übung war, fliegt man in der zweiten Runde schon viel besser nach oben. Und dann das Erfolgserlebnis: Schon nach wenigen Sekunden klappt das Fliegen ohne Unterstützung des Instructors. Und auch wenn man so langsam jede Muskelpartie spürt, ist an Aufhören eigentlich gar nicht zu denken.

Doch irgendwann ist die Flugzeit um. Wenn man dann aus dem Tunnel aussteigt, fühlt man sich einfach unbeschreiblich. Halt ein bisschen wie ein Stuntman. So sieht man auch aus. Denn natürlich gehören zur Flugausstattung ein Helm, eine Schutzbrille und ein spezieller Fluganzug. Und auch, wenn das Fliegen ganz einfach ist: Ein bisschen Einweisung braucht man trotzdem. Die bekommt jeder vor seinem ersten Flug vom Instructor in einem eigens dafür eingerichteten Schulungsraum. Dort erfährt man, wie man sich in den Tunnel fallen lässt, was die optimale Flughaltung ist und wie Kopf, Arme und Beine positioniert werden müssen, um im Luftstrom abzuheben und Höhe und Flugrichtung zu kontrollieren.

Indoor Skydiving Bottrop_Mason_Foto T.Seifinger

Das Erlebnis ist nach der letzten Flugeinheit aber noch nicht zu Ende! Denn es wartet schon eine Gruppe von Profis darauf, endlich in den Windkanal zu steigen. Das Zusehen lohnt sich: Ohne Probleme fliegen sie einzeln oder zu mehreren durch die Luft. Dabei wirbeln sie nicht nur waagerecht, sondern nehmen auch Freefly-Körperpositionen wie den „Sitfly“ und den „Headdown“ ein. Action pur! Mit bis zu 70 Metern pro Sekunde stürzen sie senkrecht in die Tiefe um dann kurz vor dem Boden abzubremsen und wieder nach oben zu schnellen. Um das zu schaffen braucht es ein Maximun an Beweglichkeit, Körpergefühl und Koordinationsvermögen. Dank der realistischen Freifall-Simulation trainieren viele der Profis im Indoor Skydiving für ihren echten Fallschirmsprung.

Der Ehrgeiz ist geweckt. Was für ein Tag!  Ein nächster Flugtermin muss her. Ganz bald.