HANGING LOOSE MIT MARCO LANG: Saisonauftakt mal anders

Eigentlich war ich für den Beginn der neuen PWA World Surfing Tour perfekt vorbereitet – Fitness top, Wassertraining top, Material top. Doch dann kam alles anders….

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Erste Station: Japan – nach rund elf Stunden Flug kam ich in Japan an, mein Koffer auch, aber meine Boards und Segel nicht! Glücklicherweise war am ersten Wettkampftag Windstille und daher kein Bewerb. Dann kamen endlich Boards und Segel an, waren aber beschädigt. Ich konnte dennoch an den Start gehen und holte mir den Sieg im Vorlauf. Schlussendlich landete ich mit beschädigtem Material auf Platz 17, was natürlich nicht für Begeisterung sorgte. In Korea konnte es also nur bergauf gehen.

Zweite Station: Korea – kaum angekommen, plagten mich Verdauungsprobleme und ich fühlte mich von Stunde zu Stunde schwächer. Als ich zum ersten Vorlauf antreten wollte, wurde mir schlecht und ich brach zusammen. Krankenhausbett statt Surfboard. Dank rascher und guter ärztlicher Betreuung mit zahlreichen Infusionen konnte ich mich zumindest soweit stabilisieren, dass die Reise zurück nach Europa reibungslos verlief.

Dritte Station: Spanien – auch an der Costa Brava herrschte lange Zeit Flaute und wir konnten keine Läufe bestreiten. In der einzigen Elimination, die stattfinden konnte, kam ich auf P15 ins Ziel, was nicht wirklich berühmt ist, aber angesichts meines noch immer geschwächten körperlichen Zustands akzeptabel.

Vierte Station: Portugal – nun geht’s auf an die portugiesische Atlantikküste, wo endlich mal Wind gehen sollte. Ich hoffe, dass ich auch wieder fit genug bin, um voll angreifen zu können.

Euer Marco – Push Your Limits!