John Wick – Kapitel 2

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John Wick – Kapitel 2

action | keanue reeves | laurence fi shburne | ruby rose | Start 16.02. 

Von wegen Killer-Rente: Auch in „John Wick: Kapitel 2“ gelingt es Keanu Reeves nicht, sich aus dem tödlichen Geschäft der Profikiller rauszuhalten.

Ende gut, alles gut – so schien es in der letzten Szene des Action-Knallers „John Wick“, als Keanu Reeves einen Ersatz für seinen toten Hund fand. Der neue Welpe ist inzwischen groß geworden und auch in der Fortsetzung des Überraschungs- Hits von 2014 wieder dabei. Und auch dieses Mal will der ehemalige Profikiller John Wick eigentlich nur seine Ruhe und mit dem blutigen Geschäft nichts mehr zu tun haben. Doch daraus wird nichts. Wick (Keanu Reeves) wird erneut in den Kampf gegen brandgefährliche Gegner verwickelt. Schlimmer noch: Statt sich mit dem Sohn eines russischen Gangsterbosses und dessen Leibwächtern rumzuschlagen, muss es die Ein-Mann-Armee wider Willen in „John Wick: Kapitel 2“ in Rom mit Profis aufnehmen, die ihm in nichts nachstehen.

Wird dieser Showdown der Killerelite ein neues Action-Highlight? Sagen wir’s mal so: In der Vorbereitung auf „John Wick: Kapitel 2“ absolvierte Keanu Reeves ein Schusswaffentraining und allein das Video dazu wurde zum viralen Hit. Kein Wunder, war der 37-Sekunden Clip doch cooler als die meisten Actionfilme. Und da steckte Reeves/Wick noch nicht mal in seinem Markenzeichen, dem eleganten Maßanzug, und fuhr keinen auf Hochglanz poliertes Muscle- Car, bei dem das Publikum vor Neid erblasst. Im neuen Kapitel sind aber genau diese edlen Stilelemente zurück. Ebenso wie Reeves’ Co-Stars Ian McShane („Fluch der Karibik 4“), John Leguizamo („William Shakespeares Romeo + Julia“) und Lance Reddick als Hotel-Consierge Charon. Die Rückkehr der alten Verbündeten reicht aber nicht. Schließlich muss Chad Stahelski, der schon im ersten Teil Regie führte, in Kapitel 2 ordentlich auftrumpfen. Und so wirft er unter anderem Rapper-Schauspieler Common („Suicide Squad“), den australischen Shootingstar Ruby Rose („Resident Evil: The Final Chapter“, „Orange is the new Black“) und Dauerbösewicht Peter Stormare („Prison Break“) in die Waagschale. Wem das immer noch nicht genug ist, der darf sich auf eine Wiedervereinigung von Neo und Morpheus freuen. Zum ersten Mal seit „Matrix Revolutions“ standen Keanu Reeves und Laurence Fishburne wieder gemeinsam vor der Filmkamera.

In „John Wick: Kapitel 2“ gibt Fishburne aber nicht den weisen Mentor, sondern spielt den mysteriösen Bowery King. Freund oder Feind? Da kann man sich als Profikiller ja nie ganz sicher sein. Sicher ist aber, dass Keanu Reeves mit John Wick eine neue Paraderolle gefunden hat, bei der schon im ersten Teil klar war, dass damit nicht Schluss sein kann. „John Wick: Kapitel 2“ führt den brachialen Feldzug des coolsten und härtesten Profikillers der Filmwelt endlich weiter und steigert die Schlagzahl des ersten Teils nochmal gewaltig. Und damit auch die Herzfrequenz beim Publikum. Bei dem gnadenlosen Adrenalinfeuerwerk heißt es, sich gut in der Sitzlehne festkrallen. Das coole Understatement „Kapitel 2“ im Titel bedeutet am Ende nicht anderes, als dass der Mann, der Mythos, die Legende John Wick zurück ist. Und er hat ein Versprechen im Gepäck: Egal, wer sich ihm in den Weg stellt – er wird sie alle erledigen.

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