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Posted On 23/02/2012 By In Laufen / Marathon / Triathlon With 1524 Views

Läufer- Knowhow


Es kann eine echte Wissenschaft sein, einen Fuß richtig vor den anderen zu setzen. Wir wollen Ihnen die Bedeutung der immer wiederkehrenden Begriffe näherbringen.

Gegen die Wand laufen – Dies ist der Zeitpunkt, an dem der Läufer so müde ist, dass sein Schritttempo drastisch sinkt. Am besten geht man damit um, indem man am Vorabend große Mengen an Kohlenhydraten zu sich nimmt und beim Frühstück eine ebenso große Menge zuführt (siehe Kohlenhydratreserve). Eine weitere Hilfe ist es, Sportgetränke oder während des Laufs Energieriegel zu sich zu nehmen.

Negative Split – Die zweite Hälfte eines Rennens schneller als die erste zu bewältigen, ist eine durch viele Trainer unterstützte Technik, um die Laufzeit zu verbessern. Die meisten Athleten versuchen, sich diese Strategie anzueignen. Sie hilft, beim Marathon und anderen Langstreckenläufen das Tempo hoch zu halten. Außerdem sinkt dadurch die Gefahr, dass man im Rennen„gegen die Wand“ läuft

Ökonomischer Laufstil – Bei weniger trainierten Läufern ist die Gefahr größer, dass durch eine mangelhafte Technik in Verbindung mit einer niedrigen Sauerstoffaufnahme wichtige Energiereserven verbraucht werden. Eine verbesserte Laufökonomie bedeutet auch eine niedrigere durchschnittliche Herzfrequenz bei allen Lauftempi. Ist die Frequenz niedriger, kann man im Rennen höhere Tempi länger durchhalten.

Sauerstoffschuld – Dieser Begriff wird verwendet, wenn der Sauerstoffbedarf des Körpers im Rennen nicht erfüllt wird. Das passiert, wenn man zu schnell losläuft und angehäufte Milchsäure zu Ermüdung und Krämpfen führt. Um die Sauerstoffschuld auszugleichen, sollte man sich ordentlich aufwärmen und den Körper langsam auf das gewünschte Lauftempo vorbereiten

Kohlenhydratreserve – Eine erhöhte Kohlenhydratzufuhr 24 bis 48 Stunden vor dem Rennen hat immense Vorteile. Verzehren Sie am Vorabend aber keine Unmengen von Baguettes mit Nudeln, da Sie sich sonst träge und aufgebläht fühlen. Wählen Sie stattdessen kohlenhydratreiche Speisen wie Vollkorntoast, Joghurt und Fruchtsäfte, um während des Rennens das erforderliche Energieniveau halten zu können.

Zweite Luft – Dieser Ausdruck beschreibt einen Moment der Euphorie, den der Läufer erlebt. Die zweite Luft kommt oft nach einem Krampf, Magenbeschwerden oder anderen schwierigen Momenten. Bei Amateurläufern ist die Chance auf die „zweite Luft“ größer, da sie nicht so gut auf Langstreckenläufe eingestellt sind.

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