Mehr Power beim Laufen Teil IV – Ernährung

In unserem fünfteiliges Programm "Mehr Power beim Laufen" teilen einige der besten Läufer, Trainer und Experten ihre Tipps und Tricks, für besseres Laufen. Der heutige Teil dreht sich um die richtige Ernährung fürs Laufen: Was, wann, wie.

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Die richtige Ernährung für mehr Power beim Laufen

Regelmäßiges Laufen steigert sowohl die Lebenserwartung als auch die Lebensqualität. Läufer sind im Durchschnitt fitter, gesünder und auch zufriedener. Zahlreiche Studien belegen: Laufen senkt drastisch das Risiko für Depressionen, Ängste und andere psychische Erkrankungen. Gleichzeitig wirkt das Laufen stimmungsaufhellend. Es belebt und fördert das allgemeine Wohlbefinden.

In unserem fünfteiliges Programm “Mehr Power beim Laufen” teilen einige der besten Läufer, Trainer und Experten ihre Tipps und Tricks, für besseres Laufen. Der heutige Teil dreht sich um die richtige Ernährung fürs Laufen: Was, wann, wie.

1. Training auf leeren Magen

Die Ernährung sollte allgemein im Trainingsplan eine zentrale Rolle spielen, und nicht erst in der Wettkampfvorbereitung. „Ich empfehle dir langsame bis moderate Dauerläufe von bis zu 90 Minuten Dauer auf nüchternen Magen. Du darfst dafür zwei Stunden vor dem Lauf nichts mehr essen. Eine Alternative wäre, gleich vor dem Frühstück loszulaufen“, so der Vorschlag Renee McGregors, Ernährungsexpertin im Leistungs- und Gesundheitsbereich, gleichzeitig Autorin eines Buchs zum Thema Lebensmittelauswahl fürs Training („Training Food“). „Du steigerst damit die Fähigkeit des Körpers, die Fettreserven als Treibstoffquellen anzuzapfen. So wirst du zum effektiveren Läufer, während du noch effektiver abspeckst. Als Neueinsteiger musst du dich unter Umständen erst daran gewöhnen, ganz ohne Essen loszulaufen. Gibst du den Körper nicht genug Zeit, sich entsprechend anzupassen, kann darunter das Immunsystem leiden.“

2. Sofortiges Nachtanken

Dauerläufe auf nüchternen Magen können dich leistungsmäßig ziemlich weiterbringen. Es ist aber wirklich wichtig, nach solchen Einheit direkt nachzutanken. Hierzu McGregor: „Die Mahlzeit nach dem Lauf unterstützt die Regeneration. Wenn du Läufe auf nüchternen Magen einplanst, ist es daher wichtig, nachher etwas Ordentliches zu essen. Du brauchst Kohlenhydrate, um den Energieverlust auszugleichen, dazu eine gute Eiweißquelle zur möglichst schnellen Reparatur beschädigten Muskelgewebes“, empfiehlt McGregor.

3. Die richtigen Kohlenhydrate

„Bei jedem Lauf von mehr als 90 Minuten wirken einfach verdauliche Kohlenhydrate eine oder zwei Stunden vor dem Start leistungssteigernd. Gut dafür geeignet wäre etwa ein Smoothie, eine Banane mit Toast oder etwas Haferbrei mit Honig“, erklärt McGregor. „Außerdem solltest du darauf achten, in den letzten 24 Stunden vor dem Lauf genug Kohlenhydrate zu dir zu nehmen, damit die Glykogenspeicher in der Muskulatur gut gefüllt sind. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt, wenn du längere und noch intensivere Läufe einlegen willst. Der Körper braucht diese schnell verfügbare Energiequelle, um über die gesamte Einheit hinweg auf gleichbleibend hohem Leistungsniveau funktionieren zu können.“

Mehr in der Serie “Mehr Power beim Laufen”:

Teil I: Profi-tipps zur richtigen Vorbereitung

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