Mehr Power beim Laufen: Die Profi-Tipps Teil 1 – Vorbereitung

Läufer sind im Durchschnitt fitter, gesünder und auch zufriedener. Zahlreiche Studien belegen: Laufen senkt drastisch das Risiko für Depressionen, Ängste und andere psychische Erkrankungen. Gleichzeitig wirkt das Laufen stimmungsaufhellend. Es belebt und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Also Schuhe an und los gehts! Hier ist Teil eins unserer fünfteiligen Serie mit Lauftipps von Profis und Experten.

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Mehr Power beim Laufen, Profi-Tipps

Regelmäßiges Laufen steigert sowohl die Lebenserwartung als auch die Lebensqualität. Läufer sind im Durchschnitt fitter, gesünder und auch zufriedener. Zahlreiche Studien belegen: Laufen senkt drastisch das Risiko für Depressionen, Ängste und andere psychische Erkrankungen. Gleichzeitig wirkt das Laufen stimmungsaufhellend. Es belebt und fördert das allgemeine Wohlbefinden.

Kurzum: Wir sollten alle öfter die Laufschuhe schnüren. Schließlich ist das die günstigste und einfachste Art, etwas für die Gesundheit, die Fitness und die mentale Stabilität zu tun. Alles, was du dafür brauchst, ist etwas Zeit und Motivation (sowie ein gutes Paar Schuhe).

In unserem fünfteiliges Programm “Mehr Power beim Laufen” teilen einige der besten Läufer, Trainer und Experten ihre Tipps und Tricks, für besseres Laufen. Der heutige Teil dreht sich komplett um die richtige Vorbereitung.

1. Trainingsplan

Ob du nun dein erstes Rennen überstehen oder deine persönliche Bestleistung im Marathon überbieten willst: Du brauchst einen guten Plan. Andernfalls besteht das Risiko, dass du bei deiner Entwicklung stehenbleibst. „Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder findest du einen guten Standard-Trainingsplan, oder du beauftragst einen qualifizierten Lauftrainer damit, dir ein Programm zu erstellen“, rät der Eliteläufer und -trainer Shaun Dixon. „Allgemeine Pläne bekommst du gratis. Sie bereiten dich darauf vor, über eine bestimmte Strecke eine festgelegte Zielzeit zu erreichen. Solche Pläne haben schon zahllosen Sportlern zum Erfolg verholfen. Wichtig ist nur, dass das Programm auf jeden Fall von einem Experten zusammengestellt wurde und du das Trainingsziel der einzelnen Einheiten verstehst. Auf die Art kannst du dich auf Basis deines wöchentlichen Pensums in kleinen Schritten weiterentwickeln.“

2. Physio-TÜV

Vor allem beim Einstieg und Wiedereinstieg nach Sport-oder Verletzungspausen ist eine Basis-Behandlung empfehlenswert. Du kannst dabei kleinere Beschwerden und potenzielle Probleme in Angriff nehmen.

„Wenn du wirklich ernsthaft ins Lauftraining einsteigen willst, ist es wichtig, dass du nachteilige Muster so früh wie möglich identifizierst und korrigierst. So wird das Training effektiver und angenehmer“, sagt Dixon. Mach einen Termin beim Physiotherapeuten oder Sportmasseur aus und lass dich auf Schwachstellen, Verspannungen und Muskelungleichgewichte durchchecken. „Wenn ein Experte deinen Laufstil bewertet, kommen alle Schwächen oder schlechten Angewohnheiten ans Licht, die andernfalls auf lange Frist irgendwann Schmerzen und Verletzungen nach sich ziehen würden.“

3. Abwechslungsreiches Programm

Konstanz ist unabhängig von der Laufdistanz der Schlüssel zum Erfolg. „Je regelmäßiger du laufen gehst, umso schneller bringst du dein Herz-Kreislauf-System auf Vordermann. So schaffst du es, höhere Tempi länger durchzuhalten, größere Spitzengeschwindigkeiten zu erreichen und schneller zu regenerieren“, betont Dixon, bevor er hinzufügt: „Das funktioniert aber nur, wenn du einen vernünftigen, realistischen und progressiven Trainingsplan hast und ihn geschickt umsetzt. Leg deine Ausdauerläufe auf die Tage, an denen die Chance am größten ist, dass du sie auch im Terminplan unterbringst. Wichtig ist, dass du konstant trainierst und dabei realistisch bleibst.“