Red Bull 400 – An die Grenze

400 Meter, 140 Höhenmeter und 35 Grad Steigung: Wenn am 28. Juli der Startschuss zu Red Bull 400 in Titisee-Neustadt ertönt, kommen Hobbyläufer und Profisportler gleichermaßen an ihre körperlichen Grenzen. Auch bei der achten Auflage des spektakulären Kurzstrecke-Rennens müssen sich alle Teilnehmer den harten Fakten stellen: Es sind die härtesten 400 Meter der Welt!

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Dean Treml/Red Bull Content Pool

Im Winter segelt die Weltelite der Skispringer an der Hochfirstschanze vor malerischer Kulisse bergab. Am 28. Juli 2018 geht es steil bergauf: Rund 1.300 Teilnehmer stellen sich dem gnadenlosen Wettkampf – den Red Bull 400: ein 400 Meter Sprint die Schanze hoch!

Unter den Teilnehmern ist auch dieses Jahr der 25-jährige Skibergsteiger Anton „Toni“ Palzer. Letztes Jahr sprintete er die 400 Meter Laufdistanz in sagenhaften 3:32 Minuten hinauf und doch reichte es nur knapp für den zweiten Platz. Er musste sich in Titisee-Neustadt knapp Ahmet Arslan geschlagen geben, doch dieses Jahr ist er heiß auf den Titel. Vorbereitung, Erfahrungswerte und Taktik spielen für Anton Palzer dabei eine große Rolle:
„Meinen ersten Red Bull 400 Lauf 2017 bin ich ohne große Taktik angetreten. Ich hatte keine Ahnung, welche Geschwindigkeit ich laufen soll und habe mich bereits beim Qualifikationslauf mit einem Streckenrekord verausgabt und unnötig Energie verschwendet. Das war eine Erkenntnis, die ich für den Lauf in Bischofshofen für mich nutzen konnte. Letztendlich hatte mich diese Taktik dort auch zum Sieg geführt. Dieses Jahr werde ich also mit einem Sicherheitslauf in die Qualifikation gehen, um meine Ressourcen zu schonen. Denn der Sieger wird erst beim Finallauf gekürt!“, so Toni Palzer zu seiner Taktik für dieses Jahr.

Für den Skibergsteiger passt dieses extreme Sprint-Format perfekt in den Trainingsplan. Doch nicht jedermann kann Berg-Sprints in seinen Alltag integrieren. Auch dafür hat Anton Palzer wertvolle Tipps parat: „Für diesen Wettkampf trainiert man offensichtlich am besten im Steilen. Wer keinen Berg vor der Tür hat, sollte Intervall-Treppenläufe machen und davon viele. Flachläufe sind zwar gut für die nötige Ausdauer, bauen aber die Oberschenkelmuskulatur nicht auf. Eine sehr gute Vorbereitung ist auch Radfahren, hier wird gezielt die Oberschenkelmuskulatur trainiert.“
Anton Palzer hat sich die besten Voraussetzungen geschaffen am 28. Juli in Titisee-Neustadt ganz vorne mitzulaufen. „Ich freue mich riesig auf Red Bull 400 in Titisee-Neustadt. Der Kampf Mann gegen Mann auf diese kurze Distanz ist etwas ganz Besonderes. Es ist das pures Leiden! Ich denke, dass ich als amtierender Vizeweltmeister im Skibergsteigen ein Wörtchen mitreden kann. In Sachen Laktatverträglichkeit bin ich erprobt“.

So, und hier ist der Link zur Anmeldung: www.redbull.de/400 Geht nicht, gibt’s nicht!