Es ist soweit, dieses Jahr kommt „Baywatch“ in die Kinos! Mit dabei:  Dwayne „The Rock“ Johnson  und Zac Efron. Für den Part des muskelbepackten Bojen-Trägers hat der 28-jährige Efron ein hammerhartes Ernährungs- und Fitnessprogramm durchgezogen. Er trainierte zeitweise nach einem Programm der US-Spezialeinheit „Navy Seals“ – 180 Liegestütze und Sit-ups pro Tag, dazu acht Kilometer rennen und proteinreiche Ernährung.

Durchtrainiert und braun gebrannt – so präsentieren sich Zac Efron und Dwayne Johnson am „Baywatch“-Set. Wie es sich für echte Lebensretter gehört, posieren die beiden in knallroten Badeshorts und knackigen Shirts, die ihre stählernen Oberarme noch mehr in Szene setzen. „Welt, macht euch bereit für viel Spaß, denn der Strand wird nicht mehr derselbe sein“, kommentiert Dwayne „The Rock“ Johnson ein Foto auf seinem Instagram-Account. Und Zac macht ihm dabei ganz schön Konkurrenz! Mittlerweile ist er sogar so fit, dass er The Rock am Drehort zum Wheel Flip-Contest herausfordert…

Der mittlerweile 28-jährige Efron hat extrem hart an seiner Form gearbeitet. Zeitweise trainierte er nach einem Programm der US-Spezialeinheit „Navy Seals“ – 180 Liegestütze und Sit-ups pro Tag, dazu acht Kilometer rennen und proteinreiche Ernährung. „Ein hartes Programm“, sagt Zac. Man hätte Verständnis dafür, wenn er jetzt einen Cheeseburger und ein Bier bestellen und einfach mal die Beine hochlegen würde. Stattdessen greift er in seinen Rucksack, aus dem er eine Plastikflasche hervorzieht, die er kurz schüttelt und auf den Tisch stellt. Im Inneren befindet sich eine gelb-braune Flüssigkeit. Die Zutaten hat ihm ein Ernährungsexperte am Drehort von Baywatch in Savannah, Georgia aufs Etikett geschrieben: Mango, Kokosnuss und Zitronengras mit Kokoswasser, dazu natives Kokosöl, Epic-Eiweiß und Mandelmilch. Zac nimmt einen kleinen Schluck und verzieht leicht das Gesicht. Das Getränk scheint für ihn eher Pflicht als Genuss zu sein. Der Preis für die Mühe ist ein Körper, in dem er sich nach eigenen Angaben richtig gut fühlt. „Ich denke, im Moment bin ich körperlich so gut beieinander wie noch nie zuvor“, so sein Kommentar. „Käme es hier und jetzt zu einer Zombie-Apokalypse, könnte ich mich definitiv verteidigen.“

Die Zuschauer haben Efron nicht immer als den fitten Kerl gesehen, der er heute ist. Für manche war er früher überhaupt kein richtiger Kerl. Auf dem Gipfel seiner noch jungen Karriere etwa 2007 war Zac Efron der gutaussehende Teenie-Star der Disney-Reihe „High School Musical“. Ein immer wieder gern zitiertes aber unmöglich zu überprüfendes Gerücht besagte, dass er etwa ein Drittel aller Schlafzimmerwände der Mädchen im Teeniealter zierte.
Zac hätte wahrscheinlich noch Tausende weiterer „High School Musical“ -Folgen, -Alben und -Auftritte in Einkaufszentren abspulen können, um im Anschluss abzutauchen und ein angenehmes Leben als anonymer reicher Mann zu verbringen. Aber seine Pläne sahen anders aus…„Direkt, nachdem wir mit dem ersten Streifen fertig waren, sagte ich schon, dass ich mir mein Leben nicht so vorgestellt habe“, berichtet er. „Damals war ich 17 und meinte nur: ‚Leute, ihr wisst schon, dass das ganz und gar nicht mein Ding ist, oder?‘ Worauf alle überrascht waren.“

Nach seiner „High School Musical“-Phase und einem Auftritt im Musical Hairspray im Jahr 2007 nahm Efron weitere Projekte in Angriff. Dazu gehören die Teenie-kompatiblen Streifen „17 Again“ und „Wie durch ein Wunder“. Dann ließ er aber das geplante „Footloose“-Remake platzen, um sich damit aus seinem Rollenfach zu befreien. Darauf folgten Dramen wie „Parkland“, Thriller im Stile von „The Paperboy“, unabhängige Produktionen („We Are Your Friends“) sowie Liebesfilme für Erwachsene, darunter „The Lucky One“ und „Für immer Single?“. Darin geht es um drei dicke Kumpels, die miteinander beschließen, für immer Junggesellen zu bleiben. Zu den weiteren Stars des Films gehören Michael B. Jordan und Miles Teller. Außerdem war er der Sprecher einer der Hauptrollen im amerikanischen 3D-Animationsfilm „Der Lorax“. In mehreren Sketchen der Comedy-Video-Website „Funny Or Die“ stellte er unter Beweis, dass er auch über sich selbst lachen kann.

Abseits der Kamera sorgte Efron ebenfalls für Schlagzeilen. So war er beispielsweise aufgrund einiger privater Fehltritte immer wieder in der Regenbogenpresse vertreten, die 2014 in einer Auseinandersetzung mit einem Obdachlosen unter einer Unterführung mitten in L.A. gipfelten. Er machte eine Entziehungskur und stellte sich seinen Problemen, als er wieder trocken war. Dem „Hollywood Reporter“ gegenüber (eine Fachzeitschrift der Filmindustrie) meinte er, dass er eben jung, Single und erfolgsverwöhnt war. „Ich bin schließlich auch nur ein Mensch“, so sein Kommentar. „Ich habe viele Fehler gemacht.“

Im Mai 2014 kam schließlich „Bad Neighbors“ heraus. Damit erhob sich Efron wie Phönix aus der Asche. Das ehemalige Teenie-Idol überraschte praktisch ganz Hollywood in seiner Rolle als liebenswerter aber arroganter Studentenschnösel. In der Produktion stellt er sein Talent als Komiker unter Beweis. Die auf FSK 12 eingestufte Komödie spielte mehr als 260 Millionen Dollar ein. Die wohl größte Überraschung war aber, dass Efron darin allen anderen die Show stahl. Genau wie Justin Timberlake schien er das alte Image als langweiliges Teenie-Idol unbeschadet abstreifen zu können, um sich als anerkannter und sogar hipper Schauspieler zu entpuppen.
Zacs Verwandlung ist aber nach seinen eigenen Aussagen noch lange nicht abgeschlossen. „Wenn ich mich selbst mit Abstand betrachte, würde ich mir am liebsten immer noch selbst in den Allerwertesten treten“, meint er rückblickend. „Verdammt, scheiß auf den Kerl von damals. Ich habe ein paar coole Sachen mit ein paar coolen Leuten gemacht, dazu einen lustigen Streifen [„Neighbors“], aber im Endeffekt bin ich immer noch der verdammte Teenie [vom „High School Musical“].“

Genau das Gefühl hatte auch „Bad Neighbors“-Filmpartner Seth Rogen, als er Zac vor einigen Jahren zufällig auf einer Party traf. „Auf jeden Fall hätte ich gedacht, dass mir der Kerl nicht besonders sympathisch sein würde“,sagt Seth. „Dann habe ich aber festgestellt, dass er sich gar nicht so wichtig nimmt und sich sehr kritisch sieht. Ich weiß noch, dass mir das sehr gefallen hat. So habe ich mich mit ihm angefreundet.“

Zac wiederum bezeichnet Rogen als Helden seiner Vergangenheit und Gegenwart. Er gibt zu, dass er „es nie für möglich gehalten hätte, einmal mit ihm zusammenzuarbeiten“. Zac erinnert sich, beim ersten Treffen in der Vorbereitungsphase von „Bad Neighbors“ als Erster das Wort ergriffen zu haben. „Ich sagte damals: ‚Ich weiß, was du von mir hältst. Ich mag mich selbst auch nicht und will mir erst gar nicht vorstellen, was du dann über mich denken musst.“

Laut Seth ist es genau diese selbstkritische Art, die an Zac so charmant ist. Dadurch bekommt der Mann eine psychologische Tiefe, die man ihm objektiv gar nicht zutrauen würde. „Das Überraschende an ihm ist, wie sympathisch und verletzlich er sein kann“, so Seth. „Was wahrscheinlich daran liegt, dass ihn die Leute in eine bestimmte Schublade stecken und er schon ziemlich viel Mist über sich ergehen lassen musste. Er ist ein Typ, mit dem man wirklich mitfühlen kann – keine Selbstverständlichkeit, wenn jemand so gut aussieht wie er.” Zac meint dazu: „Ich weiß, was die Leute von mir halten. Und ich habe das die ganze Zeit im Hinterkopf.“ Dann fährt er fort: „Eigentlich will ich nur, dass mich die Leute auch einmal in anderen interessanten Rollen sehen möchten. Das braucht aber Zeit. Ich muss mir dafür den Respekt der Leute verdienen und schwere Entscheidungen treffen.“

Wer genauer hinsieht, wird viele Anzeichen dafür entdecken, dass er mit dieser Entwicklung schon einen ganzen Schritt weitergekommen ist – und das zumeist in überraschenden Bereichen. Zac war zum Beispiel der allererste Stargast in der Survival-Show „Running Wild“ mit MEN’S FITNESS Coverheld Bear Grylls. In der Reihe schnappt sich Grylls Berühmtheiten und schleppt sie hinaus in die Wildnis. Dort bringt er ihnen bei, wie man alleine überlebt – er versucht es zumindest. Zu Beginn der Folge sieht man Zac und Bear beim Skydiving aus einem Helikopter am Anfang ihres Abenteuers. Zac war vorher zur Vorbereitung nur einmal gesprungen, mit einem Lehrer von einer größeren Höhe aus. Dann allerdings verlangten die Macher der Show einen Sprung aus gut 1.500 Metern mit einem selbstöffnenden Fallschirm. Die Zuschauer vor dem Bildschirm sahen nur, wie Zac aus dem Flugzeug springt, der Fallschirm sich öffnet und er landet. In Wirklichkeit war das Ganze allerdings eine der schlimmsten Erfahrungen im Leben von Zac, wie er später zugab.

Er wäre dabei nämlich fast gestorben, weil sich die Leine des Fallschirms um sein Fußgelenk gewickelt hatte, weshalb der Schirm nicht aufging. „Als ich mit dem Kopf voran nach unten rauschte, dachte ich mir nur: ‚Hier stimmt was nicht‘, erinnert sich Zac. Er spürte, wie sich die Leine um sein Bein herum fester zog. „Dann wurde alles irgendwie weiß, während ich mir sagte: ‚Keine Panik, nur keine Panik. Denk an den Reserveschirm!‘“?Bei nur 1.500 Metern Höhe aus hast du nicht viel Zeit, zu reagieren. Zac tat aber alles, was in seiner Macht stand, um sein Bein zu befreien. „Ich fing an, wild um mich zu treten“, erzählt er. „Dann plötzlich machte es ‚wusch‘, und der Schirm kam raus. Mein erster Gedanke war: ‚Oh Gott, das war haarscharf.‘“ Am Erstaunlichsten ist vielleicht, dass er das Ganze nachher gar nicht an die große Glocke hängte. „Ich habe seitdem eigentlich kein Wort mehr darüber verloren“, so Zac.

Er war damals schon ein großer Fan von Bear Grylls. Die beiden zogen zwei Tage lang durch die Wälder, wo sie sich von Würmern ernährten, an Klippen abseilten und in einer Höhle übernachteten. Dort tauschten sie miteinander Witze und Geschichten aus. „Der Mann kommt nicht aus der Entertainment-Branche“, erzählt Zac. „Ich wusste nicht, wie viel von meiner Arbeit er kannte oder ob er überhaupt schon einmal etwas davon gesehen hatte. Ich war wirklich dankbar dafür, dass ihn mein Werdegang interessierte. Ich hatte das Gefühl, einfach nur mit einem netten Kerl zu reden, ganz ohne Vorurteile. Er hatte keine vorgefasste Meinung, und wir konnten uns toll unterhalten.“

Vom Gespött zum Siegertyp

Zac stammt aus San Luis Obispo an den Zentralküste Kaliforniens. Seine Kindheit verbrachte er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Dylan, mit dem er sich jetzt auch in Los Feliz eine Wohnung teilt. Der Vater arbeitete als Elektroingenieur in einem Kraftwerk, die Mutter als Sekretärin in derselben Anlage. Mit ihren Eltern sind die beiden Jungs in relativ durchschnittlichen Verhältnissen in der amerikanischen Mittelklasse großgeworden. Zac erinnert sich daran, dass er zu seiner Schulzeit ein hervorstechendes Merkmal hatte: seine mangelnde Körpergröße. „Ich war in jeder Jahrgangsstufe um Längen der Kleinste“, sagt er. Als er die Highschool verließ, war er nur etwa 1,55 Meter groß. Seine aktuelle Größe erreichte er erst im Alter von 20 Jahren.

Der Vater ermunterte beide Söhne zum Sport. Zac spielte Baseball, hörte aber mit 13 auf, als seine Größe zum echten Problem wurde. Er stieg auf Basketball um und verbrachte nach eigenen Aussagen einen Großteil der Saison auf der Bank. In jener ersten Saison erzielte er zwei Punkte – ein Korbleger, der nur deshalb zustande kam, weil die Verteidigung davon ausging, dass es sich nicht lohnt, ihn zu bewachen. Am Ende war es ein Klavierlehrer, der Zac davor bewahrte, sich beim Sport immer wieder zum Gespött der Leute zu machen. Er hatte ihn bei einem Micheal-Jackson-Song gehört und empfahl seinen Eltern, ihn bei einer Show vorsprechen zu lassen, die an einer Musikhochschule in der Nähe abgehalten werden sollte. So stellte sich Zac für das Stück „Gypsy“ vor und bekam die Rolle. Die Show lief über 60 Vorstellungen hinweg. „Als ich das Theater für mich entdeckt hatte, tat ich alles dafür, um auf die Bühne zu kommen“, sagt er. Er nahm Schauspielunterricht und sicherte sich weitere Rollen an der Musikhochschule. Bei den Proben und Auftritten arbeitete er mit College-Studenten und sogar Profi-Schauspielern aus der Gegend zusammen. „Ich war so 13 oder 14 und stand plötzlich mitten in dieser fremden Welt, zu der meine Eltern keinen Zutritt hatten – mit Mädels und Jungs vom College, die gern ihr Wissen weitergaben. Dabei öffnete sich für mich ein ganz neues Universum.“

Obwohl er immer wieder darüber spricht, mit der Vergangenheit abschließen zu wollen, ist doch klar: Zac liegt immer noch sehr viel am Musiktheater. „Ich würde zu gern einmal ein Musical schreiben“, sagt er. Momentan ist Zac aber damit beschäftigt, Drehbücher zu lesen und an Meetings teilzunehmen. Dennoch gibt er zu, dass er bei jedem Vorsprechen immer noch ein bisschen kämpfen muss.„Richtig einschätzen können mich die Leute erst, wenn sie mich treffen“, sagt er. „Bis dahin habe ich die Rolle noch lange nicht in der Tasche. Wenn es gut läuft, nehmen sie mich nachher als Schauspieler ernster.“

Der harte Weg zum Baywatch-Body

Zac möchte – vor allem für Baywatch – schnell und leicht sein. Sein Vorbild, was den Körperbau angeht, ist Bruce Lee. „Ich will schlank sein“, sagt er. „Wenn ich ein T-Shirt anhabe, möchte ich nicht, dass die Leute mich für einen Bodybuilder halten.” Allerdings muss Zac auch ordentlich Kalorien zu sich nehmen, um die vielen körperlich anspruchsvollen Baywatch-Szenen durchstehen zu können. Gleichzeitig muss er seinen Körperfettanteil so klein wie möglich halten. Dafür folgt er einem Programm des Ernährungsberaters und Personal Coach Patrick Murphy: Bei jeder Mahlzeit werden die Zutaten von den Kohlenhydraten (KH) übers Fett und Salz bis hin zu den Vitaminen einzeln aufgelistet. Damit sowohl er selbst als auch der Ernährungsfachmann sehen kann, was er zu sich nimmt. Die Ernährung ist extrem KH-arm und konzentriert sich auf Bio-Vollwertkost. „Nach einer Zeit hast du keine Lust mehr auf Junkfood und freust dich richtig auf deine Mahlzeiten“, meint Zac. „Wenn du dich zwei oder drei Wochen lang gesund nach Diätvorgaben ernährt hast, ist es so, als ob sich ein Schalter umlegt. Der Körper verwendet dann keine Kohlenhydrate mehr als Haupt-Energiequelle, sondern stellt auf Fettverbrennung um“, erklärt Zac. „Wenn das passiert, verschwindet der Heißhunger. Du hast dann nur noch Lust auf Grünkohl mit Balsamico, roter Bete und ein bisschen Süßkartoffeln!“

Genauso ernst wie seine Ernährung nimmt Zac auch den Fitnessplan, den Murphy für ihn zusammengestellt hat. Murphy hat ihm damit geholfen, innerhalb von zehn Wochen auch noch das letzte bisschen Körperfett abzuschütteln und die Form seines Lebens zu erreichen. Das Ganze hat sich definitiv gelohnt: „Viele Schauspieler trainieren hart auf eine einzelne Szene hin“, sagt Murphy. Bei Zac hingegen ging es um einen kompletten Film, in dem er die meiste Zeit über nur mit einer Badehose und einer Pfeife durch die Gegend läuft. Personal Coach Murphy ließ Zac 5–6 Tage die Woche trainieren, oft zweimal am Tag. Dabei achtete er auf eine Mischung aus Balance, Wendigkeit, Kraft und Ausdauer. Zusätzlich gab es noch Schwimmtraining sowie Sprints und Wanderungen. Murphy beschreibt den Trainingsplan als „das wohl dynamischste Programm, das ich jemals für einexn Kunden ausgearbeitet habe“.

Fitness ist mittlerweile ein zentraler Bestandteil einer Erfolgsformel, die bei Zac zu wirken scheint, wie er betont: „Ich brauche eine Balance aus Enthaltsamkeit und Arbeit, um mich wohlzufühlen und das Gefühl zu haben, in Ordnung zu sein.” Auch der wochenlange Arbeitseinsatz in Savannah neben Dwayne „The Rock“ Johnson kann ihn wohl nicht so schnell aus der Bahn werfen. „The Rock“ ist Zac zufolge genau der Typ, für den ihn viele halten: ein fleischgewordener Superheld. „Es ist so, als hätten es die Gene mit dem Kerl besonders gut gemeint.“ Zac steht jeden Morgen um fünf Uhr fürs Training auf, während „The Rock“ noch eine Stunde früher auf den Beinen ist. „Er kommt mit weniger Schlaf aus als ich. Wenn du um 5.30 Uhr auf Instagram vorbeischaust, hat er schon sein absurd hartes Bein-Workout gepostet“, so Zac. „Er hat das Nirvana erreicht – das Fitness-Nirvana.“

Die Begeisterung beruht auf Gegenseitigkeit, wie sich herausstellt. „Jeder Sportler weiß, wie schwer es ist, sich auf einen Wettkampf vorzubereiten, richtig zu trainieren und sich gesund zu ernähren“, sagt Dwayne Johnson. „Du musst dafür monatelang Opfer bringen, während sich alles auf ein einzelnes Event, einen einzigen Tag zuspitzt. Für Baywatch musste Zac dem Ernährungs- und Trainingsprogramm eines Elitesportlers folgen. Diese Form musste er sich über mehrere Monate erhalten, bis die Dreharbeiten abgeschlossen waren. Zac hat alles dafür getan, um sich in Bestform zu präsentieren und hat durchgehalten. Wenn er am Set auftauchte, sah er immer aus wie eine echte Fitness-Bestie.“

Die beiden verbringen privat ebenfalls gern ihre Zeit miteinander. Zu Beginn der Dreharbeiten, als die Kameraleute das Equipment einsatzbereit machten, sah Dwayne Zac dabei zu, wie er mit Trainingsbändern arbeitete, „für den Arnold-Effekt“, wie er es ausdrückte. Dwayne bat Zac, ihm eines der Bänder rüberzuwerfen, worauf hin die beiden synchron ihre Filmstar-Muskeln auf die ersten Szenen vorbereiteten. Zac fiel dabei auf, wie surreal der Moment eigentlich war: „Da saßen wir beide am Strand beim Fitnesstraining, umrundet von lauter stillen Beobachtern. Das war einer der absurd narzisstischsten Momente meines Lebens.”
Mit diesen Worten verabschiedet er sich. Er ist nämlich schon etwas spät dran. Schließlich will er sich heute noch sein neues Carbonfaser-Straßenrad einstellen lassen, das ihm sein Manager gekauft hat, damit er lange Touren fahren kann. „Ich hoffe, ich werde dir irgendwann von meinem ersten Triathlon berichten können“, ergänzt er. Bei dem Lauf, den Zac zurzeit hat, wird es wahrscheinlich ein Ironman.