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Warum Sie Ihr Fett nicht loswerden

Sie kommen nicht gegen die Speckpolster an? Hier erfahren Sie, wieso – und wie Sie sie loswerden.

1 Zu streng
Abnehmen erfordert Disziplin, aber für Ihren Erfolg ist es auch wichtig, einmal ein Auge zuzudrücken. Menschen, die sich ein bestimmtes Essen, auf das sie Gelüste haben, vorenthalten, werden häufig davon besessen, was zu einem zerstörerischen Gelage führen kann. „Gestehen Sie sich einmal pro Woche eine Mogelmahlzeit zu, bei dem Sie essen dürfen, was Sie wollen“, rät der Trainer Jamie Baird. „Wenn Sie Ihren Gelüsten nachgeben, dann ist der Druck weg.“ Nach einer Weile werden Sie wahrscheinlich feststellen, dass Sie gar keine Lust mehr auf Junk Food haben.

2 Unrealistische Ziele
Wenn Sie über Nacht aus einem fetten einen fitten Körper machen möchten, dann haben Sie schon am Morgen verloren. Realistische Ziele sind ganz entscheidend. „Viele Leute, die im Fitnesscenter trainieren, möchten sich perfekt ernähren, aber das ist nicht möglich“, sagt Baird. „Sie müssen ein erreichbares Ziel haben und sich über die kleinen Schritte im Klaren sein, die Sie machen müssen, um dorthin zu gelangen. Vorbereitung bedeutet den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg. Wochenpläne für Ernährung und Training sind eine hervorragende Methode, sein Vorhaben in überschaubare Abschnitte aufzuteilen.“

3 Mangelnder Einsatz
Ins Fitnesscenter zu gehen, ist der erste Schritt bei Ihrer persönlichen Fitnessrevolution. Aber Sie müssen schon mehr leisten als nur einen gemütlichen Lauf und anschließend eine Stunde Sauna. „Viele Männer gehen regelmäßig ins Fitnesscenter. Aber wenn sie dann dort sind, arbeiten sie nicht hart genug – 30 Sekunden Wiederholungen und ewige Pausen zwischen den Sätzen“, sagt Baird. „Wenn Sie Fett  verbrennen möchten, arbeiten Sie am besten mit Gewichten. Und halten Sie die Ruhezeiten kurz, damit die Muskeln die ganze Zeit arbeiten müssen.“

4 Kalorien in flüssiger Form
Tauschen Sie nach einer harten Trainingseinheit die Energiedrinks gegen einen Protein-Shake ein. Erstere haben nämlich einen hohen Zuckergehalt, der Ihnen zwar erst einmal schnell auf die Sprünge hilft, die Wirkung lässt dann aber schnell nach. Protein dagegen baut die Muskeln wieder auf und sorgt dafür, dass der Körper länger Fett verbrennt. „Und vermeiden Sie Fruchtsäfte, wenn Sie abspecken möchten. Ein Glas mit 300 Milliliter Orangensaft enthält ungefähr genauso viel Zucker wie ein Twirl- Riegel“, sagt der Trainer Steven Cole. Halten Sie sich stattdessen an Wasser, grünen Tee und andere zuckerarme Getränke.

5 Zu viele Kohlenhydrate
Wenn Sie bereits schlank sind und hart trainieren, können Sie Ihr Training mit Kohlenhydraten hervorragend unterstützen. Wenn Sie aber abnehmen möchten, dann lassen Sie die Finger davon, vor allem von den raffinierten Kohlenhydraten. „Jeder, der gut durchtrainiert ist, hat eine mittlere bis geringe Kohlenhydratzufuhr, und der Großteil davon stammt von Gemüse“, sagt Cole. „Wenn Sie keine Kohlenhydrate essen, ist der Körper gezwungen, Fett als Nährstoff zu verbrennen, also werden Sie schlanker.“

6 Saufgelage
Die sozialen Vorzüge eines gepflegten Bieres können die Nachteile für Ihren Bauch und Ihre Brieftasche aufwiegen, aber wenn Sie regelmäßig Alkohol konsumieren, können Sie Ihre Abnehmpläne gleich einstampfen. Ein „Halber“ enthält nicht nur mehr als 250 Kalorien, „Alkohol erzeugt auch ein Hormon namens Ghrelin, das den Hunger anregt“, sagt Cole. „Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie sich ungesund ernähren.“

7 Schlechtes Timing
Wenn Sie auf dem Abnehmtrip sind, ist der Zeitpunkt für die Nährstoffaufnahme doppelt wichtig. „Der einzige Zeitpunkt, zu dem raffinierte Kohlenhydrate – Glukose und Fruktose – toleriert werden sollten, ist nach dem Training, wenn der Glykogenspeicher leer ist und wieder aufgefüllt werden muss“, sagt der Sporternährungswissenschaftler John McClinton. „Eine Nährstoffaufnahme zum falschen Zeitpunkt ist der Grund dafür, wieso viele Menschen, die hart trainieren, trotzdem mit viel Körperfett zu kämpfen haben.“

8 Industriell verarbeitete
Lebensmittel Viele industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten einen Zuckerersatzstoff, den so genannten stark fruktosehaltigen  Maissirup (HFCS). „Das bringt die Insulinwerte vollkommen durcheinander, sodass Sie überschüssige Kalorien als Fett speichern statt für den Energieverbrauch zu verbrennen“, sagt McClinton. HFCS ist in Süßigkeiten, Snacks, kohlensäurehaltigen Getränken und sogar in  Konserven enthalten. Lesen Sie also jedes Etikett ganz genau, oder meiden Sie einfach sämtliche Fertigmahlzeiten.